Meerschweinchen/Kanichen

Meerschweinchen: Steckbrief

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In diese Kapitel geht es darum, die Daten und Fakten eines Meerschweinchens zu sammeln.

Käfiggrößemind. 0,5 m² pro Meerschweinchen, für Bockgruppen mind. 1 m² pro Bock
Meerschweinchen
Darmlängeca. 2 m
GeschlechtsreifeWeibchen ca. 3 - 6 Wochen
Böcke ca. 2 - 8 Wochen
Zuchtreife mit 6 Monaten
Gewicht500 g - 1.600 g, Riesenmeerschweinchen bis 4.000 g
Größe20 - 25 cm
HerkunftAnden
Hörfrequenzbis 33 kHz
Lebenserwartungca. 4 - 8 Jahre
Paarungsbereitschaft (Hitze)beim Weibchen alle ca. 2 - 3 Wochen
der Bock ständig
Tragzeit67 - 69 Tage
Meerschweinchen in anderen Sprachen
EnglischGuinea Pig
FranzösischCochon d'Inde
SpanischCuy

 

Kaninchen Steckbrief

Familienordnung:
Hasenartige Tiere
ursprüngliche Heimat:
Spanien
Körpergewicht:
1000-8000g (je nach Rasse)
Lebenserwartung:
ca. 8 Jahre (bei guter Gesundheit und Pflege sind auch 10-12 Jahre möglich)
Geschlechtsreife:
ab ca. 3 Monaten (Männchen im Schnitt mit 12 Wochen, Weibchen mit 14 Wochen)
Körpertemperatur:
38,5-39,5 Grad C
Werbungsverhalten:
das Männchen umkreist das Weibchen, der Deckakt dauert höchstens 10 bis 15 Sekunden
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht:
Kaninchen tragen 29-33Tage. Ihre Junge kommen blind und nackt in einer von dem Muttertier vorbereitetem Nest (aus Stroh, Nest, Fell ect) auf die Welt und benötigen intensive Betreuung vom Muttertier (Nesthocker). Das Muttertier säugt meist dann wenn es absolute Ruhe hat und sich nicht gestöhrt wird, nach jeder Fütterung der Jungen folgt ein intensives ablecken der Mutter, so wird neben der Reinigung auch die Darm- und Blasentätigkeit angeregt. Zwischen dem 7. und 11. Lebenstag werden die Augen geöffnet. Um der 2. Lebenswoche werden die Jungen lebhafter und fangen schon an herumzukrabbeln, ab der vierten Lebenswoche beginnen sie sogar schon langsam feste Nahrung aufzunehmen. Wenn sie 8 bis 10 wochen alt sind können die Jungen in ein neues Zuhause ziehen, sie brauchen die Pflege der Mutter dann nicht mehr.
Haltung:
Kaninchen sind gesellige Tiere und brauchen deshalb immer einen Artgenossen. Ein Mensch kann diesen nie ersetzen! Es empfiehlt sich ein Pärchen anzuschaffen. Dabei sollte man jedoch beachten das Kaninchen sehr früh geschlechtsreif werden und man deshalb den Rammler sehr früh kastrieren (vor der 12. Woche) lassen muß. Eine Frühkastration kann man ab der 10. Lebenswoche durchführen. Für die Haltung zweier Kaninchen benötigt man einen Käfig von mind. 140 cm x 85 cm x 60 cm (L x B x H). Vor einen Handelsüblichen Käfig stellt man am besten Gehegeteile auf, so kann man den Kleinen mehr Platz geben, ohne das sie unbeaufsichtigt die Wohnung unsicher machen.
Unsere Zwergkaninchen sind Tiere die sehr viel Bewegung brauchen, aus diesem Grund sollte man sein Kaninchen täglich mehrere Stunden Auslauf lassen, das fördert die Gesundheit und macht Spaß. Die Optimale Umgebungstemperatur beträgt 18 Grad C. Kaninchen stammen zwar aus den südlichen Gebieten, jedoch vertragen sie Temperaturen über 25°C sehr schlecht.
Ernährung:
Leider wird vielen Kanichenneulingen immer wieder zu Trockenfuttermischungen bekannter Firmen geraten. Was viele nicht wissen ist, dass TroFu getreidehaltig aber somit nicht gut für ein Kaninchen ist.
In der Natur ernähren sich Kaninchen von Gräsern, Kräutern und Zweigen. Getreide fressen diese nur in der Erntezeit, kurz vor Winter, wovon sie sich Fettreserven aufbauen müssen.
Das TroFu für unsere "Haus"kaninchen ist deshalb zu energiereich und nur als Kraftfutter für kranke oder trächtige Kaninchen gedacht. (max. 1 El pro Tag und Kaninchen).

 

Woran erkennt man dass es ein getreidehaltiges bzw. nicht für Kaninchen geeignetes Trofu ist?
An den Inhaltsstoffen : Getreide, Mais, Melasse, Zucker, Honig, tierische Nebenerzeugnisse, Milch, Eier, tierisches Eiweiß, Konservierungs- und Farbstoffe.
Was sollte man stattdessen füttern?
An erster Stelle HEU (dient dem Zahnabrieb und hält den Darm in Schwung) Gemüse, Kräuter, Obst, Zweige, Blätter. Gibt es denn kein Trofu das man füttern kann? Doch das gibt es und besteht aus : getrockneten Kräutern und Gemüse bestehen

Revierverhalten:
Da Kaninchen Herdentiere sind verfügen sie über ein ausgewogenes, jedoch auch sehr streng hierarchisches Sozialsystem. Es gibt sowohl bei den Weibchen wie auch bei den Rammlern ein Leittier. Im Grunde sind Kaninchen sehr friedliche Tiere, jedoch können bei Rangordnungskämpfen auch sehr schlimme Bisswunden entstehen. Kaninchen besitzen 2 Duftdrüsen: eine am Unterkiefer, die zweite im Afterbereich. Durch reiben des Hinterteils oder des Kins wird ihr Revier makiert. Sehr dominante Weibchen oder unkastrierte Rammler markieren ihr Revier zusätzlich noch mit Harn.
Körpersprache:
geduckte Haltung / Ohren am Körper: Das Kaninchen unterwirft sich
Anstupsen: Sympathiebeweis, sagt Hallo oder möchte, dass Sie sich mit ihm beschäftigen
Lecken: Zeichen von Zuneigung
Stossen mit dem Kopf (z.B gegen Ihre Hand): Es will jetzt nicht weiter kuscheln.
Gespannte Sitzhaltung bei angelegten Ohren: Das Kaninchen möchte in Ruhe gelassen werden und ist in Verteidigungsbereitschaft.
Das Kaninchen liegt lang ausgestreckt da: Das Kaninchen ruht! Fühlt es sich gestört, werden die Füße schnell unter den Körper gezogen um bereit für eine Flucht zu sein.
Das Kaninchen wälzt sich auf dem Rücken: das Kaninchen fühlt sich wohl
Männchen machen: das Kaninchen hat alles im Blick, es ist aufmerksam und neugierig und möchte alles sehn!
Stampfen/Klopfen mit den Hinterläufen: es warnt seine Artgenossen das Gefahr droht
Kinnreiben: Das Kaninchen makiert sein Revier, denn es besetzt eine Duftdrüse am Kinn!
Urin verspritzen: unkastrierte Rammler markieren ihr Revier
Laute:
leises Zähneknirschen/Zähnemahlen: Zufriedenheit
starkes Zähneknirschen: das Kaninchen hat schmerzen!
Fiepen: das Kaninchen hat Angst ist verunsichert.
Brummen: Das Böckchen rennt brummend um die Häsin rum, er umwirbt sie.
Leises Fauchen: Unmut
Knurren: das Kaninchen ist aggressiv (z.B. wenn es geärgert wurde.) Es ist bereit für einen Angriff

Hase Steckbrief

Familienordnung:
Hasenartige Tiere
ursprüngliche Heimat:
Steppenlandschaft
Körpergewicht:
4 bis 6 kg.
Lebenserwartung:
freier Wildbahn etwa 4 Jahre alt, in Gefangenschaft bis zu 9 Jahre alt
Geschlechtsreife:
7 Monaten
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht:
Hasen tragen 42-43 Tage danach kommen meist 1-3 Junge die sehend und behaart (Nestflüchter) sind zur Welt. Einmal am Tag geht die Häsin ihre Jungen säugen, sie ist nicht immer am Nest, jedoch immer in der Nähe. Ab dem 30. Lebenstag der Jungen endet die Säugezeit
Haltung:
Hasen gehören in die freie Wildbahn und sind nicht dazu geeignet zu Halten. Wenn man ein Findelkind hat sollte man schaun das man es nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt und man es noch auswildern kann.
Ernährung:
Hasen ernähren sich rein pflanzlich aus vielen verschiedenen Kräuter und Gräsern. Ihren Vitamin B1-Bedarf deckt der Hase indem er seinen Blindarmkot wieder aufnimmt.
Revierverhalten:
Feldhasen bilden keine Kolonien wie es die Kaninchen tun, sie sind meist Einzelgänger und kommen nur zur Paarung zusammen.
Körpersprache & Laute:
Die Körpersprache und die Laute sind im Allgemeinen ähnlich wie die des Haus – Kaninchens.

Meerschweinchen Steckbrief

Familienordnung:
Nagetiere
ursprüngliche Heimat:
Mittel- und Südamerika
Körpergewicht:
Weibchen: 800-1000 gramm
Böckchen:
1000-1500 gramm
Lebenserwartung:
5-8 Jahre
Geschlechtsreife:
mit ca. 4 Wochen
Körpertemperatur:
37,4 – 39,5 °C
Atemfrequenz:
100 – 150/min.
Herzfrequenz:
230 – 380 /min
Ausgewachsen:
um 1 Jahr
Werbungsverhalten:
Der Bock umwirbt sein Weibchen mit lautem Bromseln und wiegenden Schritten. Wenn das Weibchen aufnahmebereit ist, hebt sie den Po an.
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht:
Die Tragzeit bei den Meerschweinchen beträgt etwa 68 Tage. Meerschweinchenjunge sind Nestflüchter und kommen bei der Geburt vollständig entwickelt auf die Welt. Sie können schon kurz nach der Geburt laufen, sehen, hören und nagen sogar schon am Futter rum. Ist eine Meerschweindame trächtig sollte man es vermeiden das Gehege umzustellen, denn Stress kann bei Meerschweinchen zu Fehl- oder Frühgeburten führen. Man sollte die werdende Mutter auch nicht mehr so oft aus dem Käfig nehmen, sondern nur, wenn es sein muss. Werdende Mütter haben einen erhöhten Eiweiß-, Mineral- und Vitaminbedarf, daher sollte die Ernährung abwechslungsreich gestaltet werden (Petersilie und Hirtentäschel meiden, sie sind wehenfördernd).
Die Weibchen bauen kein Nest, sondern Gebären in einer ruhigen Ecke des Käfigs, andere Tiere können auch drin bleiben, sie helfen der Gebärenden. Die Jungen bekommt die Mutter im sitzen und befreit die kleinen auch gleich von der Eihaut, wenn die Jungen zu schnell hintereinander kommen, dann verzehrt sie die Eihaut, genau wie die Nachgeburt zum Schluss. Die Jungen kommen mit dem Kopf voran zu Welt. Es können bis zu 6 Babies geboren werden. Neugeborene wiegen zwischen 60-100 gramm bei der Geburt. In den ersten 6 Wochen nehmen die kleinen etwa 4-6 Gramm täglich zu, eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist daher ratsam, ein Gewichtsverlust deutet auf eine Krankheit hin und das Tier sollte dem Tierarzt vorgestellt werden.
Haltung:
Meerschweinchen sind soziale Tiere und brauchen daher mindestens einen Artgenossen. In der Natur leben Meerschweinchen in Gruppen zusammen (bis zu 20 Tiere und mehr). Daher sollte man es meiden, einem Meerschweinchen z.B. ein Kaninchen dazuzugeben, da beide nicht glücklich werden würden und auch der Mensch ersetzt keinen Partner, da wir die laute nicht nachahmen und auch nicht 24 Stunden am Tag Zeit haben. Der Käfig sollte für 2 Tiere mind. 120 x 60 cm betragen, damit die Tiere auch mal laufen können, größer ist immer besser. Im Käfig sollte folgendes sein: 1 Heuraufe, 1-2 Häuschen oder Weidenbrücken, 1 Trinknapf oder eine Wasserflasche, eine Futterschale. Meerschweinchen brauchen auch ihren täglichen Auslauf, der mind. 2 Stunden betragen sollte, aber diesen auch nur in einem Gesicherten Raum oder in einem Freilauf in der Wohnung oder im eigenen Garten.
Ernährung:
In diversen Tiergeschäften wird einem immer zu Trockenfutter geraten, nur leider ist das Trockenfutter für die Tiere meist nicht sehr nützlich. Es sind oft Inhaltstoffe drin, die das Meerschweinchen gar nicht braucht, z.B: Zucker, Getreide, Bäckereierzeugnisse, diverse Farbstoffe (sonst wäre das Futter nicht so bunt), Milch, Eier, Honig ect. An erster Stelle braucht ein Meerschweinchen Heu und das 24 Stunden am Tag zu freien Verfügung. Heu ist sehr gut für den Abrieb der Backenzähne und hält zudem noch die Verdauung in Schwung. Zusätzlich kann man den Tieren 2 -3 mal am Tag Frischfutter geben (eher Gemüse und weniger Obst). Wenn man den Tieren jedoch Trockenfutter geben möchte, dann sollte sich das auf 1 EL pro Tier / Tag reduzieren. Dieses sollte aus getrocknetem Gemüse und Kräutern bestehen. Nicht zu vergessen ist, das die Tiere auch 24 Stunden am Tag Wasser zur Verfügung haben müssen. Oft wird behauptet das die Tiere kein Wasser brauchen, wenn man ihnen z.B. viel Gurke oder Apfel füttert, dies ist jedoch ein Vorurteil, welches man schnell wieder vergessen sollte.
Revierverhalten:
Meerschweinchen sind sehr soziale Tiere und haben daher auch eine feste Ordnung innerhalb einer Gruppe. Wenn eine sehr dominante Dame in der Gruppe ist, wird sie von ihr angeführt, selbst ein Kastrat dann meist wenig zu melden, er hilft aber Streiterein unter den Mädels zu shclichten.
Jungtiere müssen die Sprache der Erwachsenen erst erlernen, tun sie dies nicht, werden sie später Probleme mit der Kommunikation bekommen und meist haben sie Probleme mit Artgenossen.
Fremde Meerschweinchen werden immer als Eindringlinge gesehen und von den anderen, bereits vorhandenen Meerschweinchen gejagt. Das ist ein ganz normales Verhalten der Tiere. Wenn man Tiere zusammenführen möchte, sollte man dies an einen möglichst neutralen Ort machen, damit keines der Tiere ein Heimvorteil hat.
Körpersprache:
Männchen machen: das aufstellen auf zwei Beinen ist für Meerschweinchen gar nicht so einfach, aber für Futter machen Meeris ja bekanntlich (fast) alles
Luftsprünge: dein Schweinchen ist gut gelauntund übermutig
Gähnen: Wenn ein Meerschweinchen gähnt heißt dies nicht das es müde ist sondern gibt sich im Kampf geschlagen.
Imponiergehabe: Ein aggressiv gestimmtes Meerschweinchen sträubt die Nacken- und Rückenhaare. Dabei ertönt ein langgezogenens "brrr".
Ruhen: Entspannte Tiere liegen häufig auf der Seite
Laute: Grunzen: Meerschweinchen sagen so "hallo" und begrüßen sich
Glucksen und Gurren: ein Ausdruck von Zufriedenheit
Quieken: Gequieckt wird wenn man etwas Bekanntes hört z.B das Rascheln einer Tüte oder der Kühlschrank wird geöffnet. Das Meerschweinchen schreit wohl "Wir verhungern!!!" oder "Wir wollen SOFORT unser Essen!" So werden nur Menschen angebettelt.
Fiepen: das Meerschweinchen hat Angst
Knurren und Zähneklappern: das Meerschweinchen hat große Angst
Chirpen: Das sind sehr hohe Quiektöne. Das Tier, was sich sozial überfordert fühlt, stößt diese Laute laut und lang anhaltend aus. Es kommt mit der Situation nicht klar und steht somit unter Streß.

Wildmeerschweinchen Steckbrief

Familienordnung:
Nagetiere
ursprüngliche Heimat:
weit verbreitet (Peru, Chile, sowie von Argentinien bis nach Kolumbien)
Körpergewicht:
450-600 gramm
Lebenserwartung:
5-6 Jahre
Geschlechtsreife:
3-4 Monate
Werbungsverhalten:
Die Böcke umwerben das Weibchen mit Bromseln und wiegenden Schritten
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht:
Wildmeerschweinchen tragen ca. 60 Tage und bringen dann 1-4 Junge zur Welt. Die Jungen kommen vollständig entwickelt zur Welt und können sofort nach der Geburt sehen, laufen und hören. Das Geburtsgewicht beträgt 44 – 70g.
Haltung:
Zu beachten ist, das Wildmeerschweinchen absolut nix von Kuscheln halten. Die Tiere sind zwar neugierig, werden aber nicht zahm. Auch sind es flinke Tiere. Sie können gut klettern und bei Gefahr können sie aus dem Stand bis zu 75cm hoch springen. Die Tiere haben auch einen enormen Bewegungsdrang und benötigen daher viel Platz, aber auch viele Versteckmöglichkeiten. Die Tiere werden etwas zutraulich und fressen dem Besitzer aus der Hand, oder lassen sich auch mal an den Füßen oder im Gesichtsbereich streicheln, mehr Köperkontakt lassen die Wildmeerschweinchen jedoch nicht zu.
Ernährung:
Die Ernährung der Wildmeerschweinchen ähnelt sehr dem Haus-Meeri. Es benötigt sehr viel Heu, Gemüse/ Obst (keine blähenden Kohlsorten), Wiesengrün, Blätter, frische Obstbaumzweige und natürlich auch Wasser. Auch bei den Wildmeerschweinchen muss man auf eine Vitamin - C reiche Ernährung achten. In der Wildbahn ernähren sich die Wildmeerschweinchen von: Pflanzenrinde, Kräutern, Blättern, Blüten, Früchten, Gräsern, Kakteen und anderen Pflanzenstoffen.
Revierverhalten:
Der Alfa -Bock akzeptiert Jungböcke bis zur 12.- 16. Lebenswoche. Sobald sich die Jungböcke für das andere Geschlecht interessieren werden diese mit heftigen Bissen aus dem Rudel vertrieben. Ansonsten ähnelt das Revierverhalten dem der Haus- Meeris.
Körpersprache & Laute:
Die Körpersprache und die Laute sind im Allgemeinen ähnlich wie die des Haus – Meerschweinchens

Cuy (Riesenmeerschweinchen) Steckbrief

Familienordnung:
Nagetiere
ursprüngliche Heimat:
Süd- und Mittelamerika (hauptsächlich Peru und Ecuador)
Körpergewicht:
1500 – 3000 gramm (je nach Rasse)
Lebenserwartung:
2-4 Jahre
Geschlechtsreife:
4. Lebenswoche
Werbungsverhalten:
siehe Meerschweinchen
Trächtigkeit, Geburt & Aufzucht:
Die Trächtigkeit der Cuys beträgt 65- 72 tage. Sie bringen zwischen 1-4 Junge zur Welt. Die Aufzucht unterscheidet sich nicht von denen der Meerschweinchen.
Haltung:
Cuys brauchen allein durch ihre größe schon mehr Platz, 2 Cuys sollten einen Käfig/Gehege von mind. 140x 70 cm oder 90x90 cm zur Verfügung haben. Mehr Platz ist immer besser. Auch Cuys können bei viel Zuwendung zahm werden, allerdings binden sie sich an die Bezugsperson und bei fremden reagieren Cuys mit Angst und Panik. Es kommt auch immer auf die Tiere an, es gibt auch Tiere, die scheu, schreckhaft und panisch reagieren. Cuys sollte man in Gruppen halten (mind. 2 besser jedoch wären 4-8 Tiere)
Ernährung:
Viel Heu, Obst und Gemüse. Cuys neigen zu Fettleibigkeit und daher sollte man auf Kraftfutter verzichten und auch Obst in geringen Mengen verfüttern. Mit Knollengemüse ist Vorsicht geboten, da dieses in zu großen Mengen dick machen kann.
Revierverhalten:
siehe Meerschweinchen.
Körpersprache & Laute:
Die Körpersprache und Laute sind die gleichen wie von den kleinen Verwandten (Meerschweinchen).

 

 

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